SPD-Ausflug – Christoph Degen lud zur Flughafentour ein

Neues erleben, in Erinnerungen schwelgen und Deutschlands größte lokale Arbeitsstätte näher kennenlernen – wer denkt da nicht an den Flughafen Frankfurt (FRA)? Viele der Teilnehmer der Flughafentour, die der Einladung des SPD-Landtagsabgeordneten Christoph Degen zur Flughafentour gefolgt sind, waren jedenfalls angenehm überrascht.

Selbst in den Urlaub fliegen oder Familie und Freunde abholen, es gibt viele Gründe, aus denen der größte deutsche Verkehrsflughafen angesteuert wird. Für die SPD-Besuchergruppe rund um Christoph Degen war es diesmal ein Blick hinter die Kulissen des Flughafens und der Betreiberfirma Fraport AG.

Zunächst erhielt die 40-köpfige Gruppe einen Überblick über die Zahlen des Flughafenbetreibers. Dabei äußerten die politisch interessierten Teilnehmer auch zahlreiche kritische Fragen. Dabei erfuhren die Teilnehmer, dass Fraport die CO₂-Emissionen im Konzern und am Standort Frankfurt bis 2030 deutlich senken will. Bis 2045 sollen die CO₂-Emissionen im Fraport-Konzern auf null sinken. Dazu werde auch die E-Mobilität stetig ausgebaut. Auch das Thema Personalsituation wurde besprochen. Denn als öffentlicher Arbeitgeber dürfe der Betreiber seine Vorbildfunktion nicht vergessen, wie Degen mahnt. „Der Frankfurter Flughafen und die Fraport AG mit ihren Tochtergesellschaften sind wichtige Arbeitgeber für die gesamte Region.“

Nach den Pandemiejahren werde am größten deutschen Flughafen neues Personal rund um die Abfertigung der Flugzeuge benötigt. Daher habe der Betreiber die internen Schulungskapazitäten deutlich ausgebaut. Dies Beinhalte Sprachkurse sowie die Möglichkeit verschiedene Führerscheine zu machen, wie die Teilnehmer erfuhren.

Es folgte die Rundfahrt über den Flughafen. Bei der Tour über die Fahrstraßen und der Aussicht auf Terminal 3 staunen viele Teilnehmer. So hat der FRA eine Fläche von rund 24 Quadratkilometern und am Boden 20.000 Fahrzeuge. Die große Vielfalt der Arbeitsplätze wurde in Anbetracht der zahlreichen Starts und Landungen, Busse, Koffertransporte und Passagiere schnell ersichtlich. „Das sah früher hier noch ganz anders aus“, staunte der ein oder andere frühere Flughafenmitarbeiter aus der Gruppe. So wurde auch im Anschluss noch über die Zeiten vor den großen Sicherheitskontrollen, über die längst vergangene Blütephase manch einer Airline sowie über die Zukunft des Reiseverkehrs gesprochen.