Christoph Degen
Hessen

Pressemitteilung:

01. Juli 2014

Absage an Ortsumgehung Hasselroth ist eine große Enttäuschung

Enttäuscht zeigte sich der SPD-Landtagsabgeordnete Christoph Degen über die Absage für eine Umgehungsstraße Hasselroth durch das Hessische Verkehrsministerium. „Es ist mehr als bitter, dass die geplagten Bürgerinnen und Bürger nach 40 Jahre Planungszeit nun doch nicht vom zunehmenden Verkehr und seinen Folgen entlastet werden sollen“, sagte Degen. Nachdem bereits die Planungen für die Umgehungsstraße Freigericht/Hasselroth eingestellt wurden, setzten sich viele Hasselrother in bemerkenswerter Weise für eine kleine Lösung als Teilortsumgehung ein. Selbst über alle Parteigrenzen hinweg sei man sich in der Gemeinde einig gewesen, dass die Ortsumgehungd dringend gebraucht werde.

Durch eine Anfrage bei der Landesregierung erfuhr Degen kürzlich, dass für die früheren Planungen einer Ortsumgehung Freigericht/Hasselroth bereits ein Betrag von rund 844.000 Euro investiert worden sei. Auf Grundlage dieser bereits angestellten Planungen hatte man sich in Hasselroth eine Neuaufnahme für eine Teilrealisierung erhofft. „Das Geld ist jetzt einfach weg“, so der Landtagsabgeordnete. „Diesen Umgang mit Steuergeldern muss die Landesregierung den Steuerzahlern erst mal erklären.“

Da die Kinzigbrücke in Richtung Rothenbergen durch eine Erweiterung künftig auch für den Schwerverkehr nutzbar gemacht werde, sei zukünftig auch in Niedermittlau mit zunehmendem Verkehr zu rechnen. „Die Bürgerinnen und Bürger haben viel Engagement gezeigt, um auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen. Ich finde es bedauerlich, dass es vor diesem Hintergrund von Seiten des Verkehrsministeriums nun heißt, eine Ortsumgehung würde Hasselroth nicht entlasten“.
Degen hofft, die Gemeinde Hasselroth werde die Ortsumgehung noch nicht aufgeben. Er sagte zu, sie auch weiterhin in diesem Vorhaben zu unterstützen und kündigte an die Begründung des Ministeriums, eine Teilrealisierung würde zu keiner nennenswerten Entlastung führen, zu hinterfragen. „Jetzt erstmal Ruhe bewahren und sich alle Aussagen des Ministeriums in Ruhe anschauen und bewerten“, so Degen abschließend.

Christoph Degen

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