Christoph Degen
Hessen

Pressemitteilung:

07. November 2017

Degen besucht „Leben-ARBEIT-Sprache“-Teilnehmende

+Bei einem Besuch des Seminars „Leben-ARBEIT-Sprache“ (LAS) konnte Degen sich ein Bild davon machen, wie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch das LAS-Seminar an den regionalen Arbeitsmarkt herangeführt werden.

Kürzlich besuchte der SPD-Landtagsabgeordnete Christoph Degen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des gemeinsamen Seminars „Leben-ARBEIT-Sprache“ (LAS) des Kommunalen Center für Arbeit (KCA) und der gemeinnützigen Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung (AQA). Mit dem Angebot, das sich an Asylbewerber richtet, soll den Teilnehmenden die Integration in den deutschen Arbeitsmarkt erleichtert werden.

Der LAS-Gruppe gehören Menschen u. a. aus Syrien, Afghanistan, Pakistan und Eritrea an. Im persönlichen Gespräch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern konnte Degen sich ein Bild von der interkulturellen Qualifikation machen. „Vom Kfz-Mechaniker bis zum Kleidungsdesigner ist hier eine breite Berufspalette vertreten. Es ist schön zu sehen, wie die Teilnehmenden durch das LAS-Seminar an den regionalen Arbeitsmarkt herangeführt werden“, so der Landtagsabgeordnete.

In dem dreimonatigen Angebot findet eine umfassende berufspraktische Orientierung statt. Die Teilnehmer des Seminars lernen viel über den deutschen Arbeitsmarkt, das Schul- und Ausbildungssystem sowie mögliche Ausbildungsberufe und Einsatzmöglichkeiten. Darüber hinaus stehen auch Themen wie die Akzeptanz und Rolle der Frau ebenso auf dem Lehrplan wie die Rolle der Polizei oder Pünktlichkeit. Auch lernen die Teilnehmenden die Rechtsgrundsätze, die in Deutschland für alle gelten, kennen. Neben der beruflichen Orientierung geht es bei LAS auch um Alltagskompetenzen für das Leben in Deutschland, immer mit dem speziellen Fokus auf den Main-Kinzig-Kreis und das Arbeitsleben. Jeder Teilnehmer muss sich aktiv im Unterricht einbringen und auch außerhalb des Seminars lernen. Die Dozenten sensibilisieren für die deutschen Wertvorstellungen und Verhaltensweisen und die typischen Gepflogenheiten im Main-Kinzig-Kreis. Insbesondere die Themen rund um eine künftige berufliche Tätigkeit werden. vertieft berücksichtigt. Für den Erwerb der deutschen Sprache stehen daher die Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche und ein Grundwortschatz zum Thema Arbeit und Qualifikation auf der Agenda.

„Mit Begeisterung und Lernwillen sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Sache“, wie Degen erfreut feststellte. „Integration gelingt vor allem dann, wenn die Menschen die deutsche Sprache sprechen und beruflich orientiert sind. Hier wird ein wichtiger Grundstein dafür gelegt. Damit erleichtern sie sich den Alltag in Deutschland und den Zugang zum Arbeitsmarkt.“





Christoph Degen

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