Christoph Degen
Hessen

Juni 2016

Pressemitteilung:

23. Juni 2016
Lehrerfortbildung

Christoph Degen: Gesetzentwurf zur Lehrerfortbildung – Gut gemeint, aber realitätsfern

Der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Christoph Degen, hat die Einbringung des Gesetzentwurfs der FDP für ein Gesetz zur Verminderung des Unterrichtsausfalls durch Lehrerfortbildung und zur Verbesserung der Fortbildung in der unterrichtsfreien Zeit wie folgt kommentiert: „Die Initiative der FDP ist gut gemeint, aber leider realitätsfern. Die ausschließliche Verlagerung von Fortbildungen in die unterrichtsfreie Zeit ist ein schönes Ziel, aber nicht umsetzbar. Unter anderem durch den Ganztagsschulausbau hat sich der Arbeitsalltag vieler Lehrkräfte verändert. Lehrerinnen und Lehrer fühlen sich zunehmend gezwungen Überlastungsanzeigen zu stellen. Wer davon ausgeht, dass unterrichtsfrei mit Freizeit gleichzusetzen ist, hat keine Ahnung vom Arbeitsalltag der Lehrkräfte.

Pressemitteilung:

21. Juni 2016
Ganztagsschulausbau

Christoph Degen: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer

Den heute von Kultusminister Lorz vorgestellten weiteren Ausbau der Ganztagsangebote an Schulen hat der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Christoph Degen wie folgt kommentiert: „Ganztagsschulen verbessern Bildungschancen und sind Voraussetzung für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Deshalb wollen 30 Prozent der Eltern in Deutschland auch echte Ganztagsschulen und nicht bloß eine nachmittägliche Verwahranstalt. Von einem bedarfsdeckenden Angebot ist Hessen noch weit entfernt. Die auf Initiative der SPD zusätzlich in den Haushalt eingestellten Mittel für Ganztagsschulen hellen die grottenschlechte Bilanz des Landes endlich ein wenig auf. Das ist ein kleiner Anfang, aber noch lange kein Durchbruch. Bei drei echten neuen Ganztagsschulen pro Jahr bräuchte Hessen rund 380 Jahre bis alle Grundschulen echte Ganztagsschulen wären.

Pressemitteilung:

17. Juni 2016
Nationaler Bildungsbericht 2016

Christoph Degen: Aufstieg durch Bildung durchsetzen

Aus der Vorstellung des Nationalen Bildungsberichts 2016, der alle zwei Jahre von der Kultusministerkonferenz und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung vorgelegt wird, zieht der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Christoph Degen folgende Schlüsse: „Der Nationale Bildungsbericht 2016 zeigt, dass Bildungsintegration und Chancengleichheit keineswegs zufriedenstellend verwirklicht sind. Viele junge Menschen fallen in unseren Schulsystemen noch immer durchs Raster. Die Bildungsbenachteiligung von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund wie auch von Kindern mit Eltern, die einen niedrigen Bildungsabschluss haben, besteht weiter fort. Das darf nicht länger hingenommen werden, sondern dem muss gezielter mit mehr Ganztagsschulen, Schulsozialarbeit und individueller Förderung begegnet werden.

Position:

15. Juni 2016
Standpunkt

Werbung im Klassenzimmer

Gelnhäuser Tageblatt

Die anhaltende Unterfinanzierung von Schulen bedeutet auch weniger Geld für Lehrmittel. Das führt dazu, dass Lehrkräfte auch auf Unterrichtsmaterialien privater Anbieter zurückgreifen. Dadurch haben in letzter Zeit Unternehmen oder Lobbyverbände Einzug in die Klassenzimmer gehalten. Für Schulbücher gelten strenge Zulassungsauflagen. Sie werden vom Kultusministerium auf Beeinflussung, Werbung und Einseitigkeit geprüft. Die meist kostenlosen Unterlagen der Firmen werden allerdings nicht auf ihre Eignung untersucht. Da sind die Lehrkräfte auf sich alleine gestellt. Sie greifen jedoch gerne auf die frei zugänglichen Materialien zurück, da sie zeitlich ohnehin überlastet sind. Daher sind viele dankbar, wenn ihnen jemand einen Teil der Unterrichtsvorbereitung durch hübsch aufbereitetes Material abnimmt.

Christoph Degen

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