Christoph Degen
Hessen

Pressemitteilung:

30. November 2017
Hessenweite Schülebefragung

Christoph Degen: SPD-Fraktion unterstützt Schülerbefragung und sieht darin eine Chance für die Verbesserung des Schulsystems

Ab Montag können Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen in Hessen an einer Online-Befragung der Landessschülervertretung (LSV) zu wichtigen Themen, wie Mobbing, Diskriminierung, Berufsorientierung, Inklusion, schulischer Infrastruktur und Mediennutzung teilnehmen. Der bildungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag Christoph Degen begrüßte die Schülerbefragung im Namen seiner Fraktion. Aus Sicht der SPD könne sie eine Chance für die Verbesserung des Schulsystems sein und neue Impulse für die bildungspolitische Debatte in Hessen bringen.

Degen sagte am Donnerstag in Wiesbaden: „Schülerinnen und Schüler sind Experten für Bildung. Es wird viel über sie geredet und zu selten mit ihnen. Die erste hessenweite Schülerbefragung ist ein hervorragendes Projekt, um Baustellen im Schulsystem zu identifizieren und Probleme, mit denen Schülerinnen und Schüler tagtäglich konfrontiert sind, zügig anzugehen.“

Die SPD-Fraktion unterstütze das Projekt und rufe alle Schülerinnen und Schüler dazu auf, sich an der Befragung zu beteiligen. „Wir sind gespannt auf die Ergebnisse und werden uns nach der Auswertung dafür einsetzen, dass sie im Landtag öffentlich diskutiert werden.“ Degen sehe die Befragung, in der es um Unterrichtsausfall, Vertretungsunterricht, Schulwege und die Erledigung von Hausaufgaben, aber auch das grundlegende Prinzip, ob Schule auf das Leben und den Beruf vorbereite, gehe, als eine gute Gelegenheit, Schule stärker an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler zu orientieren. In der Pressekonferenz hätten der Landesschulsprecher Fabian Pflume, und seine Stellvertreterinnen Hannah Kriebel und Isa-Yael Roth deutlich gemacht, dass weitere politische Anstrengungen erforderlich seien, um das Schulsystem zu verbessern und die Belange der Schülerinnen und Schüler noch nicht angemessen berücksichtigt würden.

Christoph Degen

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